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Master Religion im kulturellen Kontext

Online Auftritt des Masterstudiengangs steht bereit

Am 30.06.2008 wurde die Homepage des Masterstudiengangs online gestellt.Hier finden sich die wichtigsten Informationen rund um den Masterstudiengang.
www.rikk.uni-hannover.de

Allgemeine Informationen

Zum Wintersemester 2008/09 startet an der Leibniz Universität Hannover der interdisziplinäre Masterstudiengang „Religion im kulturellen Kontext“. Der Studiengang ist am Seminar für Religionswissenschaft angesiedelt und wird zusammen mit dem Institut für Theologie und dem Institut für Soziologie und Sozialpsychologie angeboten.
Die Bewerbungsfrist beginnt Anfang Juni und endet am 15.07.2008.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Steffen Führding (fuehrding[at]rewi.uni-hannover.de).

Idee und Inhalte

Seit einigen Jahren lassen sich religiöse Wandlungsprozesse beobachten, die durch die scheinbar gegenläufigen Prozesse von Säkularisierung und „Wiederkehr des Religiösen“ ebenso wie durch Entwicklungen im Zuge von Globalisierungsprozessen und technisch-(natur)wissenschaftlicher Innovationen geprägt sind. Mit diesen Prozessen ist neben dem Interesse an Religion und Religionen vor allem der Bedarf an wissenschaftlicher Expertise gestiegen, um religiöse Wandlungsprozesse erklären und mit diesen umgehen zu können.


Studienprofil
Mit dem Masterstudiengang Religion im kulturellen Kontext wird auf diesen Bedarf in innovativer Weise reagiert. Durch die interdisziplinäre Zusammenarbeit von Religionswissenschaft, evangelischer sowie katholischer Theologie und Soziologie wird das zentrale Themenfeld „Religion(en) als Integrations- und Konfliktfaktor / Religion im kulturellen Kontext“ breit angelegt in den Blick genommen.
Der Studiengang führt drei unterschiedliche fachliche Perspektiven thematisch zusammen, um das Themenfeld im Rahmen kultur- und sozialwissenschaftlicher Fragestellungen zu behandeln. Durch den interdisziplinären Ansatz, der die unterschiedlichen inhaltlichen und methodischen Stärken der einzelnen Disziplinen zusammenbringt, wird der Komplexität des Gegenstandes Rechnung getragen.

Studieninhalt
Thematisch werden im Rahmen des Masterstudiengangs die Wechselwirkungen von Religion/en, Gesellschaft und Kultur in den Blick genommen. Dabei steht das Integrations- und Konfliktpotential von Religion und Religionen im Zentrum und wird anhand der Themenbereiche Religion/-en in gesellschaftlichen Transformationsprozessen, Religion/-en und individuelle/kollektive Identität sowie Religion(en) im Dialog bearbeitet, die die thematischen Kernfelder des Studiengangs darstellen. Methodisch erfolgt eine Ausbildung wahlweise im Bereich hermeneutischer sowie qualitativer bzw. quantitativer Methoden der empirischen Sozialforschung.

Musterstudienverlauf

 

Bewerbungs- und Zulassungsverfahren

Für die Bewerbung zum Masterstudiengang ist ein akademischer Hochschulabschluss (mindestens Note 2,5) in einem relevanten Fach beziehungsweise einer relevanten Fächerkombination oder in einem fachlich eng verwandten Studiengang Voraussetzung. Zudem muss in einem Bewerbungsschreiben die besondere Studienmotivation dargelegt werden. Über das Diploma Supplement des B.A. Zeugnisses sind hermeneutische und/oder sozialwissenschaftliche Methodenkenntnisse sowie Kenntnisse im Bereich Religion / Religionen / Weltanschauungen nachzuweisen.
Die detaillierten Anforderungen können der Zugangsordnung dieses Studienganges entnommen werden.

Liegt noch kein abgeschlossenes Studium vor, muss zum Zeitpunkt der Bewerbung nachgewiesen werden, dass man bisher mindestens 150 Leistungspunkte im Studium erworben hat und die aktuelle Durchschnittsnote nicht schlechter als 2,5 ist.

 

Empfohlene Fähigkeiten

Studierende sollten Interesse an kultur- und sozialwissenschaftlichen Fragestellungen mitbringen. Zudem sollten sie offen für interdisziplinäre Zusammenarbeit sein. Das setzt die Bereitschaft zur Auseinandersetzung mit den theoretischen und methodologischen Grundlagen der am Studiengang beteiligten Disziplinen voraus. Neben intensiver Lektürearbeit ist darüber hinaus die Bereitschaft zu eigenständiger Feldforschung für den Studienerfolg notwendig.

Fremdsprachenkenntnisse

Bewerberinnen und Bewerber müssen Kenntnisse der englischen Sprache sowie in mindestens einer weiteren fachbezogenen Fremdsprache nachweisen.

 

Weitere Informationen finden Sie unter www.rikk.uni-hannover.de  . Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Steffen Führding (fuehrding[at]rewi.uni-hannover.de).

 

 

 

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